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Moxibustion
Der Terminus Moxa kommt vom Japanischen “Mogusa“, was “brennendes Kraut“ bedeutet. Die Moxibustion oder das Moxen ist traditionell gesehen das hinzufügen von Wärme als energetisch-therapeutische Methode innerhalb der chinesischen Medizin. Dieses Verfahren beinhaltet das verbrennen von getrockneten, feingeriebenen Blätter der Artemisia vulgaris oder Officinalis chinesis, im Volksmund Beifusskraut genannt. In der Anwendung unterscheidet man direkte und indirekte Moxibustion, wobei Letztere heutzutage bevorzugt wird. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von sogenannten Moxazigarren. Die Moxazigarren, die ca. 15 cm lang sind und einen Durchmesser von ca. 1-1,5 cm haben, werden an einem Ende entzündet. Bei einem ausreichenden Glut, nähert man die brennende Seite in ruhigen, kreisförmigen Bewegungen dem zu behandelnden Akupunkturpunkt. Früher wurde das Kraut während mindestens 7 Jahren an der Sonne getrocknet, heutzutage wird es vorwiegend synthetisch hergestellt.
Die Überlieferungen besagen, dass das Verbrennungsspektrum von Beifusskraut annähernd das der Sonne gleich kommt. Beim Moxen wird also eine sehr klare, konzentrierte Wärme erzeugt. Diese Wärme bewirkt im Allgemeinen das Vertreiben von Kälte und Feuchtigkeit im Körper, wirkt u.a. schmerzlindernd und tonifiziert die Basisenergie.